Förderverein Rettungshundearbeit
des BRK-Kreisverbandes Rosenheim
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Vereinssatzung
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Vereinssatzung

Satzung
 
§ 1  Name, Sitz, Geschäftsjahr
 
  1. Der Verein führt den Namen
„Verein zur Förderung der Rettungshundearbeit e.V.“
- im Folgenden „Verein“ genannt –
 
  1. Der Verein hat seinen Sitz in Egerlandstr. 5, 83109 Großkarolinenfeld und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Traunstein eingetragen
 
  1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
 
 
§ 2  Zweckbestimmung
 
 
  1. Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Förderung der Rettungshundestaffel des BRK-Kreisverbandes Rosenheim
 
  1. Der Vereinszweck wird erreicht durch die Spende oder Gebrauchsüberlassung von Sachmitteln oder finanzielle Zuwendungen für steuerbegünstigte Zwecke der Rettungshundestaffel.
 
  1. Die in Abs. 1 genannten Aufgaben werden unter Wahrung eigener Selbstständigkeit durchgeführt
 
  1. Der Unterstützungsbedarf ist von der Staffelleitung schriftlich anzumelden und zu begründen. Der Vorstand entscheidet abschließend darüber, ob und in welcher Form die Unterstützung gewährt wird., und begründet diese Entscheidung. Die Einzelheiten einer Unterstützungsmassnahme werden im Einvernehmen mit der Staffelleitung vom Vorstand schriftlich festgelegt.
 
  1. Für die Erfüllung dieser satzungsmäßigen Zwecke sollen geeignete Mittel durch Beiträge, Umlagen, Spenden, Zuschüsse und sonstige Zuwendungen eingesetzt werden  
 
  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung. Er wird als Förderverein nach § 58 Nr. 1 AO tätig, der seine Mittel ausschließlich zur Förderung steuerbegünstigter Körperschaften verwendet.
 
  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
 
  1. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
 
  1. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
 
 
 
§ 3  Mitgliedschaft
 
1.      Mitglied kann jede natürliche Person werden.
 
2.      Der Verein besteht aus aktiven Mitgliedern und Fördermitgliedern (ordentliche Mitglieder) sowie Ehrenmitgliedern.
 
3.      Aktive Mitglieder sind die im Verein direkt mitarbeitenden Mitglieder; Fördermitglieder sind Mitglieder, die sich zwar nicht aktiv innerhalb der Vereins betätigen, aber die Ziele und den Zweck des Vereins in geeigneter Weise fördern und unterstützen.
 
4.      Zum Ehrenmitglied werden Mitglieder ernannt, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung erforderlich.
 
5.      Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlung befreit, sie haben aber die selben Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder und können insbesondere an sämtlichen Veranstaltungen und Sitzungen teilnehmen.
 
 
 
 
  
 § 4  Rechte und Pflichten der Mitglieder
 
1.      Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen.
 
2.      Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein und den Vereinszweck, auch in der Öffentlichkeit, zu unterstützen.
 
3.      Aktive Mitglieder haben sich an Aktionen des Vereins, die zur Beschaffung von Mitteln die dem Vereinszweck dienen, zu beteiligen.
 
4.      Die Mitglieder haben nur Ersatzanspruch für tatsächlich entstandene Auslagen.
 
 
§ 5  Beginn / Ende der Mitgliedschaft
 
 
  1. Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über den Antrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit abschließend. Der Vorstand kann den Antrag nur ablehnen, wenn zwingende organisatorische Hemmnisse entgegenstehen.
 
  1. Ummeldungen in der Mitgliedschaft von aktiver Mitgliedschaft auf Fördermitgliedschaft müssen dem Vorstand spätestens drei Monate vor Ende des Geschäftsjahres mitgeteilt werden
 
  1. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod des Mitglieds.
 
  1. Die freiwillige Beendigung der Mitgliedschaft muss durch schriftliche Kündigung zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
 
  1. Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung aus wichtigem Grund kann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, Satzungszweck oder Vereininteressen verstößt. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
 
  1. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden, sonstiger Unterstützungsleistungen oder Anteilen am Vereinsvermögen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.


§ 6  Mitgliedsbeiträge
 
  1. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge wird von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen.
 
  1. Die Beiträge werden jeweils im Oktober fällig.
 
 
§ 7  Organe des Vereins
 
Organe des Vereins sind
 
  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand
 
 
§8 Mitgliederversammlung
 
 
  1. Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, die insbesondere folgende Aufgaben hat:
 
    • Entgegennahme und Beratung der Jahresberichte
    • Rechnungslegung für das abgelaufene Geschäftsjahr
    • Entlastung des Vorstands
    • im Wahljahr die Neuwahl des Vorstandes
    • Abstimmungen über die Satzung, Änderungen der Satzung sowie die Auflösung des Vereins
    • Auf Wunsch der Vorstandschaft erfolgt eine Wahl der Kassenprüfer, die weder dem Vorstand, noch einem vom Vorstand berufenen Gremium angehören dürfen, und nicht Angestellter des Vereins sein dürfen.
 
  1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand des Vereins bei Bedarf, mindestens aber einmal im Geschäftsjahr, dabei möglichst im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres, einberufen. Die Einladung erfolgt einen Monat vorher schriftlich oder in elektronische Form durch den Vorstand mit Bekanntgabe der vorläufigen Tagesordnung an die dem Verein zuletzt bekannte Mitgliedsadresse.
 
  1. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind spätestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand einzureichen. Nachträglich eingereichte Anträge müssen den Mitgliedern zu Beginn der Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.
Nachträglich , auch während der Mitgliederversammlung, gestellte Anträge müssen auf die Tagesordnung gesetzt werden, wenn in der Mitgliederversammlung die Mehrheit der erschienen stimmberechtigten Mitglieder der Behandlung der Anträge zustimmt.


 
  1. Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich einzuberufen, wenn es das Interesse des Verein erfordert, oder wenn die Einberufung von mindestens einem Drittel der stimmberechtigten Vereinsmitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
 
  1. Der Vorstandsvorsitzende oder sein Stellvertreter leitet die Mitgliederversammlung. Der Vorstandsvorsitzende kann einen besonderen Versammlungsleiter bestimmen.
 
  1. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Protokoll niedergelegt und von einem Vorstandsmitglied unterzeichnet. Das Protokoll kann von jedem Mitglied eingesehen werden.
 
 
§9 Stimmrecht / Beschlussfähigkeit
 
 
  1. Jedes Mitglied das das 18 Lebensjahr vollendet hat ist in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt.
 
  1. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung kann nur ausüben, wer seit mindestens einem Jahr Mitglied im Verein ist und bei der Mitgliederversammlung persönlich anwesend ist.
 
  1. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig
 
  1. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt.
 
  1. Die Abstimmung erfolgt offen durch Handzeichen oder Zuruf.
 
  1. Satzungsänderungen und Beschlüsse zur Auflösung des Vereinsmüssen in der Einladung bekannt gegeben werden. Für diese Beschlüsse ist eine Dreiviertel-Mehrheit der erschienenen Stimmberechtigten erforderlich.
 
 
§10 Vorstand
 
  1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
 
    • dem ersten Vorsitzenden
    • dem stellvertretenden Vorsitzenden
    • dem Kassenführer
    • dem Schriftführer
 
  1. Sie werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Amtsantritt der Nachfolger in Amt
 
  1. Vorstand kann jedes Vereinsmitglied werden, das das 18. Lebensjahr vollendet hat.
 
  1. Der Vorstand leitet verantwortlich die Vereinsarbeit. Er kann sich eine Geschäftsordnung geben und kann besondere Aufgaben unter den Mitgliedern verteilen oder Ausschüsse zur Bearbeitung oder Vorbereitung dieser Aufgaben einsetzen.
 
  1. Vorstandssitzungen müssen vom Vorstandsvorsitzenden oder seinem Vertreter einberufen werden.
 
  1. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der erste Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Kassenführer der Schriftführer. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
 
  1.  Die Vorstandschaft fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind, oder schriftlich zustimmen. Bei Stimmengleichheit gilt der gestellte Antrag als abgelehnt
 
  1. Beschlüsse des Vorstands werden in einem Sitzungsprotokoll niedergelegt und von einem Vorstandsmitglied unterschrieben.
 
  1. Scheidet ein Vorstandsmitglied vor Ablauf der Wahlzeit aus, so ist der Vorstand berechtigt, ein kommissarisches Vorstandsmitglied zu berufen, das dann bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt bleibt. Die Neuwahl findet nur für das ausgeschiedene Vorstandsmitglied bis zum Ende der Amtszeit des Vorstandes statt. Die übrigen Vorstandmitglieder sind nicht vorzeitig neu zu wählen.
 
 
§11 Auflösung des Vereins
 
 
  1. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seiner gemeinnützigen Zwecke ist das Vereinsvermögen auf den BRK-Kreisverband Rosenheim zu überführen.
 
  1. Das Vereinsvermögen ist zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden
 
  1. Als Liquidatoren werden die im Amt befindlichen vertretungsberechtigten Vorstandsmitglieder bestimmt, soweit die Mitgliederversammlung nichts anderes abschließend bestimmt