Förderverein Rettungshundearbeit
des BRK-Kreisverbandes Rosenheim
http://foerderverein-rhs.de/

Willkommen

beim

Verein zur Förderung der Rettungshundearbeit.


Vielleicht geht es Ihnen wie Vielen, die sich unter einem Rettungshund einen Bernhardiner mit Fässchen um den Hals vorstellen, oder allenfalls noch einen Lawinenhund.

Auch uns ist es bis vor einiger Zeit nicht anders ergangen. Erst durch die Mitarbeit von Freunden oder Angehörigen bei der BRK-Rettungshundestaffel haben wir erfahren, wie vielfältig der Einsatz von Rettungshunden ist, und wieviel Arbeit und Engagement notwendig ist, um einen Rettungshund auszubilden.

Deshalb hier einige Fakten:

  • Die Ausbildung eines Rettungshundes dauert ca. 2 Jahre.

  • Es kann fast jede Rasse, auch Mischlinge, zum Rettungshund ausgebildet werden.

  • Für Hundeführer und Hund sind wöchentlich ca. 10 Stunden Training erforderlich.

  • Unsere Hundestaffel wird jährlich bei ca. 40 Einsätzen alarmiert, Tendenz steigend.

  • Ein Rettungshund ersetzt, insbesondere bei Dunkelheit oder schlechter Sicht, eine Hundertschaft an Suchtrupps.

  • Nur ein Hund-Helfer-Team, das die Prüfung bestanden hat, darf zur Suche eingesetzt werden.

  • Nach erfolgreicher Prüfung muss diese alle 18 Monate wiederholt werden.

  • Jedes Mitglied einer Hundestaffel leistet jährlich ca. 1000 - 1500 Stunden ehrenamtliche Arbeit

  • Alle Mitglieder der Hundestaffel sind ausgebildete Sanitäter, die die gefundene Person sofort fachkundig versorgen können.

  • Die Hunde sind Eigentum des Hundeführers, bei dem sie leben und der sämtliche Kosten, wie Futter, Tierarzt, Versicherung u.s.w. selbst trägt

  • Die Einsätze der Rettungshundestaffel sind kostenlos.

  • Die Rettungshundestaffel steht 365 Tage im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung.

  • Rettungshunde werden für viele verschiedene Einsatzarten ausgebildet und eingesetzt:

 

    • Flächensuche: Der Hund sucht ein Gebiet nach einer vermissten Person ab, wie etwa Kinder, Demenzkranke oder selbstmordgefährdete Personen. Die Flächensuche ist das Haupteinsatzgebiet unserer Staffel.
    • Trümmersuche: Der Hund sucht ein Trümmergelände nach verschütteten Personen ab, etwa nach Erdbeben oder Explosionen.
    • Lawinensuche: Der Hund sucht nach einem Lawinenabgang nach Verschütteten. Diese Suche wird meist von der Bergwacht mit spezialisierten Hunden durchgeführt
    • Mantrailing: Der Hund sucht gezielt nach der Spur eines Vermissten. Hierzu erhält er einen Gegenstand mit dem Geruch des Gesuchten, etwa ein Kleidungsstück, und folgt dann dieser Spur. Diese Art der Suche wird oft mit der Flächensuche kombiniert.
    • Erwähnt seien noch Wassersuche und Leichensuche, die jedoch wesentlich weniger angewandt werden.

       Weitere Informationen zur Rettungshundearbeit erhalten Sie auf der Seite der Rettungshundestaffel.

       Rettungshundestaffel Rosenheim

      In unserer Bildergalerie können Sie sich anhand einiger Bilder, die uns von der Hundestaffel zur Verfügung gestellt wurden, einen Eindruck von der Rettungshundearbeit machen.